Schwarzer Tee ist eine der beliebtesten Teesorten. Nicht nur bei uns in Deutschland, auch in Europa und sogar weltweit. Viele Teetrinker sehen ihn als Alternative zum Kaffee. Er hat nämlich eine ähnlich anregende Wirkung, wie das dunkle Getränk aus Kaffeebohnen. Es gibt aber nicht den einen Schwarzen Tee, sondern viele verschiedene Varianten.

Schwarzer Tee - Informationen, Wirkung und Zubereitung

Schwarzer Tee – Informationen, Wirkung und Zubereitung

Viele Hersteller haben ihn zusätzlich aromatisiert. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen Schwarztee-Sorten im Handel. Die wohl bekanntesten Sorten sind der Assam mit seinem würzigen Geschmack, der liebliche Darjeeling und der fruchtig-herbe Ceylon Tee. Schwarzer Tee ist schnell zubereitet, kann lange gelagert werden und hat je nach Zubereitung und Ziehdauer ein mildes oder sehr kräftiges bitteres Aroma. Aber Schwarzer Tee schmeckt nicht nur gut, er hat auch gesundheitliche Auswirkungen.
Unser Ratgeber „Schwarzer Tee – Informationen, Wirkung und Zubereitung“ gibt Ihnen hierzu viele wertvolle Infos. Weitere Informationen zu Teesorten außer Schwarztee erhalten Sie auf vielen anderen Internetseiten, die sich mit den verschiedensten Teesorten beschäftigen.

Geschichte des Schwarzen Tees

In Europa ist der Schwarztee noch gar nicht so lange bekannt, wie man meint. Vor dem Schwarzen Tee war nämlich der Grüne Tee sehr lange gefragt. Diesen gibt es bereits deutlich länger. Erst seit gut 200 Jahren wird der Schwarze Tee in Europa getrunken und wurde von Holländern und Briten über lange und unsichere Seewege importiert. In Deutschland fand er erst Ende des 19. Jahrhunderts Verbreitung. Er besteht aus den getrockneten und oxidierten Blättern von Teepflanzen und zwar aus den Regionen China, Sri Lanka und Indien. Fahren Sie im Urlaub in diese Regionen, werden Sie dort aber keinen Schwarzen Tee finden. Er ist dort nämlich als Roter Tee bekannt.

Gesundheitlicher Aspekt von Schwarzem Tee

Der Schwarztee wirkt mit seinen Inhaltsstoffen anregend und wachmachend auf den menschlichen Körper. Ebenfalls kann er (je nach Zubereitung) die Konzentration fördern. Er enthält, wie Kaffee, Koffein, welches vom Körper allerdings deutlich langsamer und gleichmäßiger aufgenommen wird. Das Koffein ist nämlich an verschiedene Gerbstoffe gebunden, welche erst im Darm aufgespalten werden. Die Wirkung tritt deswegen auch deutlich später ein, als bei Kaffee.
Verschiedene Inhaltsstoffe, wie Gerbstoffe, wirken auf Magen und Darm beruhigend ein.

So bereiten Sie Schwarzen Tee richtig zu

Beim Schwarzen Tee ist die Zubereitung sehr wichtig. Ist die Ziehzeit zu lang, schmeckt er ungenießbar bitter, ist sie zu kurz, schmeckt er labberig und dünn. Da es verschiedene Schwarztee-Mischungen gibt, kann man für die Ziehzeit keine generelle Empfehlung aussprechen. Richten Sie sich am besten nach der Angabe des Herstellers auf der Verpackung. Dieses ist natürlich auch nur eine grobe Richtlinie. Mancher trinkt Schwarztee lieber eher dünn oder lieber kräftig. Nach 2-3 Zubereitungen pro Teemischung werden Sie sicher den Dreh heraushaben und wissen wie lange der Tee künftig ziehen muss.
Damit der Schwarztee anregend wirkt, reichen meist 2-3 Minuten aus. Für eine eher beruhigende Wirkung sollten es schon 5 Minuten sein. Länger in der Regel aber nicht, weil er dann schnell bitter schmeckt. Experimentieren Sie ruhig etwas.
Die Teebeutel sind meist passend für eine Tasse dosiert. Bei losem Tee sollten Sie sich auf die Dosierangaben des Herstellers richten. Generell kann man aber sagen, dass ein Teelöffel loser Tee ausreicht.

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