Als älteste und immer noch beliebteste Grillmethode ist das Grillen mit dem Holzkohlegrill. Bei allen eingefleischten Grillfans steht der Holzkohlegrill ganz hoch im Kurs, obwohl es mittlerweile zahlreiche Alternativen gibt. Den typischen Grillgeschmack gibt es nur beim Holzkohlegrill, denn nur durch die Holzkohle kommt das typische Raucharoma in das Grillgut.

Vorteile und Nachteile eines Holzkohlegrills – unsere Tipps

Vorteile und Nachteile eines Holzkohlegrills – unsere Tipps

Beim Grillen lässt sich die Grillkohle gut verteilen, dabei werden unterschiedliche Temperaturen erreicht. Die meiste Holzkohlegrill sind so aufgebaut, dass das Grillgut direkt über der Glut liegt. Die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass sich bei Würstchen und Fleisch Krusten bilden und das Innere durch Drehen und Wenden gegart wird. Während die meisten Hobby-Griller herkömmliche Holzkohle verwenden, setzen sich aber auch immer mehr Briketts aus verschiedenen Materialien durch. Briketts sind zwar teurer als Holzkohle, sie brennen aber deutlich länger und halten auch die Glut länger.

Die Vorteile vom Holzkohlegrill

  1. Der Anschaffungspreis ist ein wichtiger Aspekt beim Erwerb eines Holzkohlegrill, in vielen Baumärkten werden diese schon für einige Euro angeboten. Allerdings gibt es einen Holzkohlegrill auch für mehrere Hundert Euro, denn auch hier gibt es nach oben keine Grenzen. Wie viel Geld Sie für einen Holzkohlegrill ausgeben möchten, liegt ganz an Ihnen und Ihrem Budget.
  2. Der zweite wichtige Aspekt vom Holzkohlegrill ist die schnelle Einsatzbereitschaft, nach dem Aufstellen wird die Grillkohle eingefüllt und angezündet. Hat die Grillkohle Glut gebildet, kann das Grillgut auf den Rost gelegt werden. Zudem ist keine Gasflasche oder Steckdose notwendig, das heißt, ein Holzkohlegrill kann fast an jedem Standort genutzt werden. Da ein Holzkohlegrill in der Regel klappbar ist, kann dieser auch leicht transportiert werden.
  3. Der Geschmack ist der dritte wichtige Aspekt, warum sich viele Menschen für einen Holzkohlegrill entscheiden, denn nur durch die Holzkohle entsteht dieser unverwechselbare rauchige Geschmack.
  4. Beim Modellvergleich von Holzkohlegrills wird nach verschiedenen Varianten unterschieden. Zu den bekanntesten Grills zählen Edelstahlgrills, Kugelgrills, Camping-Grills, Rundgrills, Grillkamine, Schwenkgrills, Säulengrills oder Koffergrills. Bei vielen Holzkohlegrills tropft das Fett beim Grillen in die Glut, beim Kugelgrill kann das nicht passieren, da das Grillgut eingeschlossen wird und gefährliche Substanzen gelangen nicht ins Grillgut.

Die Nachteile vom Holzkohlegrill

  1. Der erste große Nachteil vom Holzkohlegrill ist die Rauchentwicklung beim Anzünden der Holzkohle, deshalb ist das Grillen mit einem Holzkohlegrill auf vielen Balkons verboten, denn durch die starke Rauchentwicklung fühlen sich viele Nachbarn gestört.
  2. Der zweite Nachteil ist, wenn beim Grillen Fett in die heiße Kohle tropft, dadurch können gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen. Wird das Fett im Kugelgrill oder in Alu-Folie aufgefangen, kann diese Problem vermieden werden.
  3. Ein weiterer Nachteil ist für viele Menschen auch die Reinigung vom Grill. Allerdings kann die Reinigung vereinfacht werden, wenn einige Tipps befolgt werden:
  • nach dem Abkühlen der Kohle wird diese möglichst zeitnah entsorgt
  • eine Stahlbürste sorgt dafür, dass alle Rückstände vom Grillgut entfernt werden, auch diese Reinigung sollte zeitnah erfolgen, um die Reinigung zu erleichtern.

Fazit

Für alle Menschen, die nicht auf die Aromen und den Rauchgeschmack im Grillgut verzichten wollen, ist die Anschaffung von einem Holzkohlegrill ein Muss. Zudem kann ein mit Holzkohle betriebener Grill viel einfacher betrieben werden als ein Elektro- oder Gasgrill. Ein Holzkohlegrill kann überall eingesetzt werden und ist leicht zu transportieren.

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